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Museumsscheune von Karl-Heinz Hommer

 

 

 

Die Museumsscheune in Woldert

 

Wo ist sie ?

Die Museumsscheune liegt in Woldert zwischen den Häusern mit den Hausnummern 21 und 23 am Höhenweg.

 

Geschichte der Scheune:

Die heutige Museumsscheune wurde vor ca. 150 - 180 Jahren errichtet, im tiefergelegenen Teil befand sich der Pferdestall. Um 1900 wurde noch ein Anbau erbaut. Nach diesem Anbau wurde die Scheune vor allem als Getreidelager genutzt. Dort wurden die Garben non drei verschiedenen Getreidesorten gelagert: Roggen, Weizen und Hafer. Im Winter wurden die Garben dann gedroschen. Dies geschah zuerst mit dem Flegel im Takt auf die Garben, damit sich die Körner aus den Ähren lösten. Später drosch man zur Erleichterung der Menschen dann mit mit dem Stiftendrescher, der von einem sogenannten Göpel angetrieben wurde. Beim Göpel gingen Kühe oder Ochsen immer im Kreis und trieben somit ein Zahnrad an, das wiederum den Stiftendrescher antrieb, der dann das Korn drosch.

Besitzer und Idee:

Besitzer und Betreuer der Museumsscheune ist der Rentner Karl-Heinz Hommer aus Woldert. Eigentlich war keine Museumsscheune geplant. Herr Hommer wollte sich nur eine Werkstatt einrichten, und hatte schon vor Jahren die hintere Scheunendurchfahrt verglast. 

Da seine Eltern, Großeltern und Urgroßeltern eine Menge alter Geräte, Möbel und Maschinen aufbewahrt und in der Scheune gelagert hatten, begann er die alten Gerätschaften zu renovieren und die alten Möbel zu restaurieren. Mittlerweile hat er viele Geräte und Werkzeuge renoviert und in der Scheune ausgestellt. So entstand irgendwann die Idee, diese alten Dinge auch anderen Leuten zu zeigen und vorzuführen und anschließend mit den Gästen in gemütlicher Runde zusammen zusitzen. Aufgrund des zunehmenden Bekanntheitsgrades erhält Herr Hommer auch alte Gegenstände von den Bewohnern aus dem Ort oder umliegenden Ortschaften.

Was gibt es zu sehen ?

Es gibt alte bäuerliche und landwirtschaftliche Maschinen, Werkzeuge und Haushaltsgegenstände zu betrachten.

Folgende Aufzählung soll ein Überblick verschaffen, erhebt allerdings keinen Anspruch auf Vollzähligkeit:

In der Scheunentenne:

Werkzeuge, Webstuhl, Zentrifuge, Butterfass, Kummete, Zaumzeug für Pferde und Ochsen, Zuckersäcke, alte Nachtkleider aus Leinen, Zeitungsvorlagen und Schnittmuster für Kleider, Küchengeräte

Gute Stube und Küche:

Ganz alte Tische, grüner Ofen, alter Herd mit Waffeleisen, Waschbecken mit Wasserpumpe, alte Schränke mit Geschirr, Waschmaschine mit Handbetrieb

Im Maschinenschuppen:

Stiftendrescher mit Teilen des Göpel, Futterschneidmaschine, Mühle für Mehl mit Motor, alter Traktor, verschiedene Waagen, Hack- und Häufelgeräte

 

Über der Scheune:

Ein Zimmer mit Bett von früher, alte Spielsachen, alte Bücher, Schulbank, alte Bilder und Dokumente, Nähmaschine, Strickmaschine, Spinnrad, Haspel, Kleiderschrank, Ofen, handbearbeitete Textilien. Schrank des ehemaligen Männergesangsvereines Woldert mit allen Unterlagen und Noten.

In der Greifanlage unter dem dach hängen mit der Sense geerntete Weizengarben, die zum dreschen heruntergelassen werden. Im gegenüberliegenden Dachgiebel sind im Jahre 2004 vier Schleiereulen aufgewachsen.

Im Außenbereich der Scheune stehen:

Ein Leiterwagen, ein Kastenwagen, ein Jauchewagen, ein Kartoffelroder, eine Mähmaschine und mehrere Pflüge. Ein Bienenhaus hinter der Scheune

Was sind die ältesten Geräte ?

alte Gewichte 1850 und älter
Webstuhl 1866
Rübenschnippler 1868
Waschmaschine 1890
   

Desweiteren gibt es einen Teigbottig am Elternhaus sowie der Backofen im Haus.

 

Wie besucht man das Museum ?

Es gibt keine festen Öffnungszeiten. Ein Besuch ist nach telefonischer Anmeldung bei Herrn Hommer möglich.

 

 

 

 

Fotoalben von der Museumsscheune und Woldert 

 

 

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